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Krebshilfe

Die unbefriedigende Heilungsrate bei bestimmten Tumorerkrankungen und die Nebenwirkungen der etablierten Behandlungsmethoden lösen oft Ängste und Verzweiflung bei den Betroffenen und deren Angehörigen aus. Dies führt unter Umständen zur Hinwendung zu unkonventionellen Behandlungsarten, denen in vielen Fällen der Nachweis der Wirksamkeit fehlt, und deren Grundlagen meist einer naturwissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Einige von ihnen werden als „Wunderheilung“ abgelehnt, andere hingegen als ergänzende Therapieverfahren auch von der Schulmedizin akzeptiert.

Krebskranke haben äußerst unterschiedliche Überlebenschancen. Faktoren, die dazu beitragen sind

• findet Früherkennung statt?
- der Tumor muss bis auf eine gewisse Größe anwachsen, bis er vom Laien erkannt wird (etwa Brustkrebs)
• verschleppt der Patient die Erkrankung und geht erst spät zum Arzt?
- etwa bei untypischen Symptomen, wie etwa chronischer Husten bei Rauchern
• metastasiert der Tumor schnell?
- die Gefährlichkeit etwa des Lungenkrebses ist in der Tat die schnelle Metastasenbildung
• spricht der Tumor auf die Chemotherapie an?
- je nach Ursprungsgewebe des Tumors sind gewisse Wirkstoffklassen völlig oder fast unwirksam
• kann der Tumor überhaupt operiert werden?
- Eingriffe wie Entfernung eines Lungenbeutels kann die Überlebensquote der Patienten drastisch senken, also versucht man solche Operationen zu vermeiden
Es sind nicht alle Faktoren bekannt, die die Krebsentstehung fördern oder hemmen. Um das Risiko einer Krebserkrankung zu vermindern, sollte ein Aussetzen des Körpers mit kanzerogenen Stoffen vermieden werden.

Bedeutende krebsfördernde Faktoren sind:

• Rauchen und Passivrauchen
• Einatmen anderer Feinstäube (darunter Asbest, Ruß, Autoabgase)
• Strahlung (Radioaktivität, UV-Strahlung durch die Sonne, Röntgenstrahlung)
Es ist ratsam, sich in regelmäßigen Abständen auf Krebs untersuchen zu lassen, da eine Früherkennung bei vielen Krebsarten die Heilungschancen enorm verbessert – dies gilt vor allem für ältere Menschen, da bei ihnen viele Krebserkrankungen häufiger auftreten als bei jungen.

Je eher Krebs erkannt wird, desto besser die Heilungsaussichten. Es ließen sich mehr Krebskrankheiten heilen, wenn sie früher erkannt würden. Aber nicht jede Früherkennung bietet nur Vorteile. Man tauscht ein Risiko gegen ein Bündel anderer Risiken, wie falsch-positive Befunde.

Für Männer sind regelmäßige Untersuchungen des Arztes auf Blut im Stuhl und das Abtasten der Prostata wichtig, für Frauen ein Abstrich vom Gebärmutterhals und Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen (über 50 Jahren).
Auch mittels gentechnischer Untersuchungen ist es möglich, bestimmte Krebsarten bereits im Frühstadium zu erkennen. Dieses Verfahren wird in der Praxis jedoch selten angewandt.

Viele Krebserkrankungen werden vom Patienten selbst aufgrund von Veränderungen erkannt. Ein Arztbesuch ist empfehlenswert bei:

• ungewöhnlichen Schwellungen; Wunden, die nicht abheilen; Veränderung der Form, Größe oder Farbe eines Hautmals oder abnorme Blutungen
• chronischer Husten oder anhaltende Heiserkeit, eine Veränderung beim Stuhlgang oder beim Urinieren, oder einen unerklärlichen Gewichtsverlust
• Veränderungen beim regelmäßigen Abtasten der Brüste feststellen.

Jede dieser Selbstuntersuchungen ist mit einem recht großen Fehlerrisiko behaftet. Knötchen in der Brust können gut harmlos sein, und andererseits können Laien bösartige Brusttumoren erst ertasten, wenn sie schon 1 ml Volumen haben - und mit großer Wahrscheinlichkeit schon metastasiert haben.